Sie nutzen mentale Modelle, um Entscheidungen zu treffen. Diese mentalen Modelle enthalten Wissen und Erfahrungen. In einer Situation, in der Sie eine Entscheidung treffen müssen, suchen Sie also zunächst mental nach ähnlichen Situationen, die Sie bereits erlebt haben und erinnern sich an die Entscheidung, die Sie früher getroffen hatten und daran, ob diese Entscheidung zum Erfolg geführt hat oder nicht. In einer VUCA-World besteht allerdings die Gefahr, dass die mentalen Modelle, die Sie bisher genutzt haben, nicht mehr funktionieren, dass also eine Lösung, die gestern funktioniert hat, heute nicht mehr funktioniert.

Ein Leadership-Impuls für heute: Stellen Sie die eigenen mentalen Modelle immer wieder in Frage, allein und im Team.

Eine Möglichkeit ist, einen advocatus diaboli einzusetzen. Eine Person übernimmt zeitweise im Team die Rolle, vermeintlich naheliegende und konsensfähige Entscheidungen zu hinterfragen. Der advocatus diaboli bringt dabei ein Außenperspektive ein, in dem er denkt und handelt wie die Konkurrenz, Schwächen und offene Fragen anspricht. Der advocatus diaboli ist eine Rolle, sollte also im Team rotieren. Als Führungskraft sollten Sie diese Rolle explizit machen, und den advocatus diaboli ermutigen, kritische Punkte anzusprechen und gleichzeitig seine Bedeutung für den Erfolg des gemeinsamen Projekts betonen.

Dieser Beitrag ist Teil des wöchentlichen leadership365 | Briefing. 

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