Als Führungskräfte lösen wir Probleme: Ein Prozess, der immer wieder hakt; ein Fehler, der immer wieder passiert; ein Konflikt, der immer wieder auftritt. Dabei ist unser Ziel, ein Problem wirklich in den Griff zu kriegen. Am besten so, dass es ein für alle Mal geklärt ist. Und das ist manchmal gar nicht so einfach.

Ein Leadership-Impuls für heute: Dauerhafte und perfekte Lösungen sind manchmal weder sinnvoll noch notwendig. Aus zwei Gründen.

Erstens sind sehr viele Ressourcen notwendig, um wirklich perfekte Lösungen zu finden. Manchmal genügt es, wenn etwas zuverlässig, aber nicht perfekt funktioniert. Wenn ich zu viel Zeit in die Perfektionierung stecke, fehlt mir möglicherweise die Aufmerksamkeit für wirklich wichtige und dringende Themen. Im schlimmsten Fall verpassen ich dann eine echte Chance, weil ich damit beschäftigt bin, an anderer Stelle weiter zu perfektionieren.

Zweitens sind in einer digitalen Welt, in der sich alles ständig ändert, dauerhafte Lösungen gar nicht möglich. Statt perfekt zu sein, ist es wichtiger, schnell und adaptiv zu sein. Statt der perfekten Lösung, brauche ich eine Lösung, die sich an veränderte Gegebenheiten, Situationen, Anforderungen anpasst.

Meine Aufgabe als Führungskraft: Wahrnehmen, wann eine Lösung nicht mehr funktioniert und verändert werden muss.

Dieser Beitrag ist Teil des wöchentlichen leadership365 | Briefing. 

Verabschieden Sie sich von perfekten Lösungen!

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